Tradition – Geschichte – Gastronomie

Erste Erwähnungen einer Bebauung finden sich bereits in Annalen aus dem Jahre 1623. Nur zum Kontext: Zu dieser Zeit herrscht Ferdinand II. über das Heilige Römische Reich, in dem sich das Gasthaus befindet. Aus diesen Dokumenten ist jedoch lediglich die Rede von einer Quelle, die aus dem Fels entspringt und einem Keller, der in den Fels gehauen sei. 1653 (der Sonnenkönig herrscht in Frankreich) wurde dann jedoch nachweislich von Johann Moritz Fürer, einem Mitglied des Pegnesischen Blumenordens, ein Herrenhaus errichtet, welches in seinen Grundmauern der heutige Gasthof ist. Bereits zu dieser Zeit, jedoch damals noch ohne eine Konzession, wurde das Haus als Schankbetrieb genutzt. 


In den nächsten Jahrhunderten wurde das Haus mehrfach renoviert. Etwa 1673 wurde eine Renovierungsmaßnahme durchgeführt, da der Druck des anliegenden Hanges eine Mauer nach und nach zerdrückte. Weitere Baumaßnahmen lassen sich aus Archivalien auf die Jahre 1718 und 1832 datieren. 


Obwohl die komplette Baugeschichte des Hauses nicht geklärt ist und wohl auch nicht mehr vollständig geklärt wird, ist anzunehmen, dass es nach 1832 nicht mehr zu nennenswerten Veränderungen am Gebäude kam. 1997 erhielt Marie-Luise Fürer von Haimendorf einen Preis der Hypokulturstiftung für ihre restauratorischen Leistungen zur Erhaltung dieses schönen Stücks fränkischer Regionalgeschichte. 


Seit dem Frühling 2014 ist Markus Haas der Gastwirt, das Haus wurde damals noch einmal renoviert und im Sommer neu eröffnet. Im Jahre 2016 kam uns die große Ehre zu, Kulisse für einen Tatort in Franken sein zu dürfen, der am 22.05.16 ausgestrahlt wurde. Der Biergarten bietet bis zu 100 Sitzplätze, der Tagungsraum 42. In der Gaststätte selbst haben noch einmal 45 Gäste Platz. Des Weiteren haben wir mehrere kleine Nebenräume für Gruppen bis 15 Personen hergerichtet. Private Veranstaltungen sind also in nahezu jeder Größenordnung durchführbar.

Altes erhalten und Neues entdecken


Warum blickt die Menschheit zurück auf Vergangenes, auf Unveränderliches? Weil es Traditionen und Bräuche gibt, die es wert sind, erinnert zu werden. Weil wir uns nur selbst kennen, wenn wir wissen, was einmal war. Weil die Vergangenheit die Zukunft gestaltet hat. Und das gilt auch für die Gastronomie. Viele Rezepte, gerade in Süddeutschland, haben eine jahrhundertelange Tradition. Sie wurden entweder verbessert oder haben sich gegen die Modernisierung erfolgreich und zur Güte des Geschmacks gewehrt. Nicht selten hört man zurecht den Ausspruch, es schmecke "wie bei Oma". Das ist Tradition und Brauch in der positiven Form.


Die gute fränkische Gastfreundschaft in einem kernigen Ambiente ist uns wichtig. Tradition bedeutet auch die Abkehr von fertigem und abgepacktem, hin zu ehrlichem, handgemachten Essen. Heutzutage gibt es Menschen, die der festen Überzeugung sind, eine Brühe käme immer aus der Dose, denn Instant-Produkte sind in der Mitte unserer Gesellschaft so normal, dass das ursprüngliche der Kochkunst aus den Köpfen verschwunden ist. Das bedeutet nicht, dass Kochkunst eine Sterneküche sein muss. Nein, es geht uns um Authentizität, um das Handwerk des Kochens. Das ist die Leidenschaft, die nicht nach Tütensuppe schmeckt. Diese Leidenschaft möchten wir Ihnen bieten. 


Die Zutaten für unsere Gerichte versuchen wir auf möglichst kurzen Wegen zu beziehen. Regionalität wird groß geschrieben, wir versuchen fränkische Bauern und Betriebe zu unterstützen, in dem wir direkt hier einkaufen. Ein Teil unserer Karpfen etwa stammt aus der eigenen Züchtung, die Sie selbst bestaunen können. Im Gasthaus Rockenbrunn legen wir wert darauf, traditionelle Küche und guten Service anzubieten, um eine Zuflucht aus der Hektik des Alltags zu sein. 


Regionale fränkische Küche bietet dem erschöpften Wanderer Erholung, genauso dem Touristen, dem Radler oder dem Durchreisenden. Wenn Sie nicht den großen Hunger mitbringen, sondern nur rasten wollen, bieten wir auch einige kleinere Gerichte an, etwa verschiedenste Vorspeisen und Brotzeiten. Sie haben nur einen trockenen Hals und wollen eine klassische, fränkische Vesper dazu? Kein Problem, wir geben uns bei jedem Wunsch ganz der Liebe zum Detail und der Vielfalt der fränkischen Küche hin. 


Dabei ist uns auch Ihre Meinung wichtig. Anregungen und Kritik, gerne natürlich auch Lob dürfen Sie gerne an uns weitergeben. Bedienungen und Köche sind Menschen, genau wie Sie. Anregungen nehmen wir sehr gerne an, nur so kann ein kontinuierlicher Prozess der Verbesserung stattfinden. Wir freuen uns darauf, Sie glücklich machen zu dürfen!

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